Tag der offenen Tür im Industriegebiet Schafhof


Motto „Sch(l)au, wer schon hier ist“.

Am 10. Juli 2010 von 14.00 bis 19.00 Uhr öffnete das Industriegebiet Schafhof in Ebermannsdorf
seine Pforten. Vier zum Teil global tätige Unternehmen zeigen, was Sie können
und luden zum Blick hinter die Kulissen ein. Besichtigt werden konnten die Firmen
- LOXXESS Amberg GmbH
- Popp Fahrzeugbau
- Sato Office GmbH
- Zhafir Plastics Machinery GmbH
Für jeden Besucher war etwas dabei. Im Rahmenprogramm wurde für die ganze Familie was auf die Beine gestellt. Für die Kleinen gab es eine Teststrecke mit Elektrofahrzeuge, einen Geschicklichkeitsparcours "Kehrmaschine" und man konnte Paletten mit der „Ameise“ stapeln. Für Große und Kleine gab es eine Pkw- und Lkw-Schau und für die Großen einen Werksverkauf bei der Firma Sato, den A1 - Partybus, Livekonzert mit der Rockband "Roxxess" und die Jugendblaskapelle St. Konrad Ebermannsdorf. Die drei gemeindlichen Feuerwehren zeigten in zwei Einsatzvorführungen ihr Können und in einer kleinen Fahrzeug- und Geräteschau konnten Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren Diebis, Ebermannsdorf, Pittersberg, Rieden und Rosenberg sowie vom Rettungsdienst aus Amberg besichtigt werden. An einem kleinen Infostand gab es Material von, für und über die
Feuerwehr.

 

 

Die Feuerwehr Diebis, Ebermannsdorf und Pittersberg stellten, soweit möglich, einen schweren
Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person nach. Untern den Augen der politischen Prominenz
wurde versucht, eine patientenorientierte Rettung vorzunehmen.

 

 

Zu den interessierten Zuschauern gehörten unter anderem der Bürgermeister der Gemeinde
Kümmersbruck, Richard Gassner, der Gemeinderat aus Ebermannsdorf Thomas Wiedenbauer,
MDL Heinz Donhauser, Regierungspräsidentin Brigitta Brunner, der Bürgermeister
der Gemeinde Ebermannsdorf, Josef Gilch und Thomas Fasold, zweiter Kommandant der
Feuerwehr Pittersberg.
Kommandant Roland Kolbeck erklärte die einzelnen Schritte einer technischen Rettung aus einem verunfallten Fahrzeug. Nachdem die Einsatzstelle durch die Feuerwehr Diebis abgesichert wurde und der doppelte Brandschutz erstellt war, erkundete der Gruppenführer weiter die Lage an der Einsatzstelle. Inzwischen war auch das BRK am Unfallort eingetroffen um die verletzte Person zu versorgen. In dem verunglückten Fahrzeug war eine Person schwer eingeklemmt und musste mit Hilfe des hydraulischen Rettungssatzes, bestehend aus Rettungsspreizer, Rettungsschere und Rettungszylinder befreit werden. Kommandant Kolbeck erklärte, dass die Gerätschaften im Bereich von mehreren Tonnen spreizen, schneiden, drücken oder ziehen können. Der normale Ablauf an der Einsatzstelle ist, dass man in Rücksprache mit dem Rettungsdienst nun eine Erstöffnung am Fahrzeug vornimmt. Über diese Erstöffnung stellt man den ersten Kontakt zu der eingeklemmten Person her. Danach erstellt man eine Versorgungsöffnung um den Rettungsdienst zur Versorgung und Stabilisierung ins Fahrzeuginnere zu bekommen. Nachdem der Patient soweit stabilisiert ist, kann mit der Befreiungsöffnung weiter gemacht werden. Zu diesem Zweck werden weitere Türen oder sogar das Dach entfernt und abgetrennt. Danach kann die Person schonend aus dem Fahrzeug gerettet und an das BRK, zur weiteren Versorgung, übergeben werden.

 

 

Eine kleine Pause nach getaner Arbeit bei knapp 40° C im Schatten musste dann auch sein.
Im Anschluss zeigte die Feuerwehr Rosenberg ihr 2008 in Dienst gestelltes Tanklöschfahrzeug
TLF 20/40 SL.

 

 

Dieses Fahrzeug kommt besonders bei größeren Bränden in Industriebetrieben zum Einsatz.
Es verfügt über Wasser und Schaum als Löschmittel und hat eine Wurfweite von ca. 80 Meter.
Ein beeindruckendes Fahrzeug und eine kühlende Erfrischung für die Einsatzkräfte und
Zuschauer der Feuerwehrvorführung.

 

 

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