Werkstattbrand löst Großeinsatz der Feuerwehr aus
Feuerwehren übten für den Ernstfall
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Am vergangenen Freitagabend wurden die Feuerwehren aus Diebis, Ebermannsdorf und Pittersberg zu einem ausgedehnten Werkstattbrand beim Anwesen Bartmann in der Ortsmitte von Diebis gerufen. An der Einsatzstelle angekommen fanden die Feuerwehren unter der Leitung von Kommandantin Cornelia Bäuml folgende Lage vor. In einer an das Wohnhaus und die Stallung angebauten Werkstatt war aus zu diesem Zeitpunkt unbekannter Ursache ein Brand ausgebrochen. Durch die große Hitzeentwicklung war die Dachhaut aus Eternit bereits durchgebrannt. Die Flammen griffen bereits auf die Stallung und das Wohnhaus über. Von der Einsatzleitung wurden deshalb weitere Einsatzkräfte bei der Feuerwehreinsatzzentrale in Amberg angefordert und nachalarmiert. Dringend benötigt wurde auch eine Drehleiter zur Personenrettung. Im ersten Stock befand sich der Großvater der Besitzerfamilie.
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Dieser erlitt durch die Situation einen Herzinfarkt und lag bewusstlos in der Wohnung. Aufgrund der langen Anfahrt der Drehleiter musste die Person aber von zwei Atemschutztrupps gerettet werden. Die Einsatzkräfte mussten für die Brandbekämpfung mehrere Rohre im Innen- und Außenbereich vornehmen. Die Brandbekämpfung im Werkstattgebäude war ebenfalls nur unter der Verwendung von schwerem Atemschutz möglich. Die Drehleiter aus Amberg unterstützte beim Eintreffen an der Brandstelle die Einsatzkräfte mit dem Wenderohr von oben bei den Löscharbeiten.
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Bei den Löscharbeiten in der Werkstatt wurde von den eingesetzten Trupps festgestellt, dass sich ein Dieseltank mit 3000 Liter Inhalt im Inneren befindet. Dieser musste schnellstmöglich gekühlt werden. Ebenfalls wurden von der Feuerwehr mehrere Gasflaschen aus der Werkstatt gebracht. Sie mussten auch gekühlt werden. Der Eigentümer des Anwesens wollt die eingesetzten Feuerwehren bei den Löscharbeiten mit unterstützen. Er fiel aber beim Verlassen des Buldogs so ungünstig herunter, dass er sich mit dem Fuß schwer einklemmte und einen offenen Bruch zuzog. Er musste von der Feuerwehr mit dem Spreizer befreit werden.
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Für den schwerverletzten Landwirt wurde ein Rettungshubschrauber aus Regensburg angefordert. Hierzu musste in der Nähe des Brandobjekts ein Landeplatz ausgeleuchtet werden. Nach eineinhalb Stunden wurde das Feuer unter Kontrolle gebracht und die Übung konnte von der Einsatzleitung beendet werden. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch die auf dem Wohnhaus und der Stallung verbauten Photovoltaikanlagen. In der anschließenden Abschlussbesprechung bedankte sich Kommandantin Cornelia Bäuml bei den anwesenden Feuerwehren. Ein besonderer Dank galt den Feuerwehren aus Ensdorf und Amberg. Kommandantin Cornelia Bäuml war mit dem Ergebnis der Übung sehr zufrieden.
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Die anwesenden Beobachter, Kreisbrandinspektor Hubert Blödt, Kreisbrandmeister Hubert Haller und 3. Bürgermeister der Gemeinde Ebermannsdorf Franz Elsner fanden auch nur lobende Worte. Sie alle waren mit dem Zusammenspiel der eingesetzten Wehren sehr zufrieden. Nach der Übung wurden die Einsatzkräfte zu einer kleinen Brotzeit ins Feuerwehrgerätehaus eingeladen.




